Oettinger wirbt für Kontinuität
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Bundestagswahl 2017: EU-Kommissar unterstützt seinen CDU-Parteifreund Gunther Krichbaum
Kurzweilig und launig sind Günther Oettingers Reden häufiger, und das gilt auch und vor allem im Wahlkampf. Bei seinem 45-minütigen Auftritt im Pforzheimer Gasometer ist das nicht anders.
Schulter an Schulter im alten Rom: Gunther Krichbaum zeigt EU-Kommissar Günther Oettinger das 360-Grad-Panorama des Künstlers Yadegar Asisi im Gasometer in Pforzheim. Foto: Peche
Pforzheim/Enzkreis. In einer kurzen Fragerunde am Ende begründet der EU-Kommissar für Haushalt und Personal die Brüsseler Regulierungswut bei Staubsaugern und Gurken mit dem Hinweis „Besser eine Bürokratie statt 28“. Österreichs Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen nennt er einen „altersmilden Grünen, so eine Art Alpen-Kretschi“, dessen Wahl aus der Not geboren worden sei, weil die politischen Lager Mitte/Links und Mitte/Rechts im Nachbarland nicht ausreichend stark genug seien. „Anders als bei uns“, analysiert Oettinger vor rund 200 Besuchern den aufkeimenden Nationalismus in vielen EU-Mitgliedsstaaten.
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