Ötisheimer Haushalt verabschiedet

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Ötisheim (ra). Bei zwei Enthaltungen hat der Ötisheimer Gemeinderat am Dienstag den Haushaltsplan 2015 und den Etat für die Gemeindewerke nach dem neuen Rechnungswesen „Doppik“ verabschiedet. Im Ergebnishaushalt, der Erträge von gut elf Millionen Euro aufweist, verbleibt ein Plus von knapp 260000 Euro, im Finanzhaushalt ein negativer Saldo von gut zwei Millionen, in etwa die Summe, die 2015 für den Neubau der Sporthalle angesetzt ist. „Unsere Finanzen sind nach wie vor geordnet“, unterstrich Bürgermeister Werner Henle. Der Gemeinderat habe in der Vergangenheit seine Ziele mit Augenmaß verfolgt und sei gut mit den laufenden Unterhaltungsmaßnahmen umgegangen, sagte er. Mit der Rekordsumme von 1,7 Millionen Euro beteilige sich Ötisheim an der Kreisumlage.

Das neue Haushaltssystem mit der doppelten Buchführung wird im Aizemer Gemeinderat durchaus differenziert gesehen. Während Peter Siegel am Beispiel der historischen Kelter, deren Betrieb den Etat 2015 mit fast 280000 Euro belastet, festmachte, dass man nun deutlich sehe „welche Leistungen und welche Einrichtungen uns wie viel kosten“ und Andrea Maisel es als übersichtlich befand, sieht es Jürgen Halbich als entwicklungshemmend an und laut Ulrich Jaggy hat es „nichts mit der Buchführung in der freien Wirtschaft zu tun“.

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