Ötisheim rügt die Partner in Mühlacker
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Flächennutzungsplan: Kritik am Tempo des großen Nachbarn
Ötisheim. In jeder Beziehung gibt es hin und wieder Streit. So auch in der Verwaltungsgemeinschaft Mühlacker-Ötisheim. Das wurde in der jüngsten Ötisheimer Gemeinderatssitzung deutlich. Mehr als zwölf Jahre sind seit dem Beschluss zur Neuaufstellung des gemeinsamen Flächennutzungsplans ins Land gegangen. Ein Zeitverzug, den sich der kleinere Partner der Verwaltungsgemeinschaft nicht ans Revers heften lassen will. „Wenig partnerschaftlich behandelt“ fühlte sich in der Sache Ötisheims Bürgermeister Werner Henle, der betonte, dass der Gemeinderat von Ötisheim in der Vergangenheit schon häufiger seinen Unmut über die Verzögerung zum Ausdruck gebracht habe. Auch der Regionalverband Nordschwarzwald habe mehrfach auf die Dringlichkeit hingewiesen, die Sache endlich zu einem Abschluss zu bringen. Bis spätestens Herbst 2012 wollte auch Mühlacker fertig sein, rief der Ötisheimer Gemeinderat Uwe Oehler eine Zusage der Rathausspitze aus der Nachbarstadt in Erinnerung. Rathauschef Henle ärgerte sich: „Und trotzdem wird es Mai bis zur endgültigen Beschlussfassung.“
„Im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft prüfen und billigen die Vertreter Ötisheims die im Rahmen der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen zum Entwurf des Flächennutzungsplans 2025 und die sich daraus ergebenden Änderungen. Die Ratsvertreter beschließen dessen Wirksamkeit in der Fassung vom 31. Januar.“ Mit diesem klaren Auftrag gehen die Vertreter Ötisheims am 16. Mai in die Sitzung des Ausschusses.
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