Ötisheim investiert in Kelterbetrieb
Archiv
Neuer Pasteurisierkessel soll das Angebot attraktiver machen und Wartezeiten verkürzen
Ötisheim. Die Ötisheimer Kelter erfreut sich großer Beliebtheit. Dort sind im vergangenen Jahr aus 46 Tonnen Äpfel insgesamt 28000 Liter Saft gepresst worden. „Die meisten Leute wollen ihren eigenen Saft mit nach Hause nehmen, 14700 Liter sind deshalb pasteurisiert und in die Bag-in-Box-Anlage abgefüllt worden“, erklärte Bürgermeister Werner Henle am Dienstag im Gemeinderat. Dabei sei es aber teilweise zu sehr langen Warteschlangen gekommen. Diese Zeiten sollen dank einer neuen Pasteurisieranlage, für die der Gemeinderat grünes Licht gab, jetzt allerdings der Vergangenheit angehören. Der neue Pasteurisierkessel kostet knapp 16000 Euro, wobei der Anbieter den alten Kessel für 5000 bis 6000 Euro in Zahlung nimmt.
Bauhofleiter, Keltermeister und SPD-Gemeinderat Günter Kolb erklärte, warum die neue Anlage so wichtig sei: „Die Äpfel sind schnell gepresst. Allerdings benötigt der Pasteurisiervorgang, bei dem der Saft auf 80 Grad erhitzt wird, um ihn haltbar zu machen, viel Zeit.“ Die alte Anlage sei unterdimensioniert gewesen. Deshalb sei es zu den langen Wartezeiten gekommen. Bei dem neuen Kessel sei alles besser, denn er schaffe 1000 Liter in der Stunde.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen