Ölmühle hofft auf Wirtschaftspreis
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Illingen. „Ich hätte natürlich auch auf die Grüne Wiese gehen können“, erklärt Krauth. Aber das sei für ihn nie infrage gekommen. Denn dann hätte er sich von der besonderen Atmosphäre der Ölmühle, deren Herzstück eine über 100 Jahre alte Stempelpresse ist, verabschieden müssen. Also hat er sich entschlossen, die bestehenden Gebäude umzubauen. „Im Bestand zu erweitern, anstatt komplett neu zu planen, ist immer eine heikle Angelegenheit“, erklärt Architekt Andreas Kiefner, und Jürgen Krauth ergänzt: „Wir wussten von Anfang an, dass bei der Bausubstanz die Latte niedrig liegt.“
Die Pläne werden Realität: Jürgen Krauth (li.) baut die Illinger Ölmühle um und bespricht sich momentan fast täglich mit seinem Architekten Andreas Kiefner. Foto: Goertz
Im Moment ist der Umbau in vollem Gange. Alle Teile sind in Holzständerbauweise vorgefertigt worden und werden zurzeit montiert. „Wir sind auf dem Gipfel der Arbeiten angelangt. Schlimmer wird es nicht mehr“, hat Krauth im Umbaustress den Humor nicht verloren. Auch Zeit will er nicht verlieren. Denn die neuen Räume sollen für den Verkauf und den Besuch von Gruppen möglichst schnell fertig sein. „Am 8.September ist auf jeden Fall der erste Produktionstag in der Ölmühle“, hat Krauth einen festen Termin. „Vielleicht ist dann noch nicht alles ganz fertig, aber das Provisorium soll dann Geschichte sein.“
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