Oberbürgermeister findet klare Worte

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Gert Hager: Gedenktag betrifft jeden Pforzheimer – Vielfalt der Nationen in der Stadt als Vorteil begreifen

Vor einer beeindruckenden Kulisse Pforzheimer Bürger hat gestern Abend Oberbürgermeister Gert Hager jener 20 Minuten am Abend des 23. Februar vor 69 Jahren gedacht, an denen bei einem zerstörerischen Luftangriff über 17 000 Menschen ihr Leben verloren und weite Teile der Stadt dem Erdboden gleichgemacht wurde. Gleichzeitig erteilte er dem „Schwachsinn“ Fackel-Mahnwache eine deutliche Absage.

Beeindruckende Kulisse: Zahlreiche Zuhörer lauschen den Worten von Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager, der gegen rechtes Gedankengut deutliche Worte findet.

Beeindruckende Kulisse: Zahlreiche Zuhörer lauschen den Worten von Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager, der gegen rechtes Gedankengut deutliche Worte findet.

Pforzheim. Wenn deren Initiatoren auch noch vorgeben würden, den Toten der Zerstörung der Stadt gedenken zu wollen, dann sei dies mehr als perfide, so Hager. Er persönlich empfinde das als „nur noch abstoßend“. Mit Blick auf die rechtsgerichteten Demonstranten auf dem Waldberg gab er zu verstehen, dass für braunes Gedankengut, für rechtsextreme oder gar neonazistische Haltungen „kein Platz in unserer Stadt“ sei. Es sei der Gedenktag der Pforzheimer „und den lassen wir uns nicht nehmen oder gar beschmutzen“.

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