OB klagt über Schmähungen

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Nach Vorgängen am 23. Februar

Mühlacker. Der Aufenthalt von Neonazis mit Fackeln am Mühlacker Busbahnhof am Samstagabend war Thema im Gemeinderat. Vor Eintritt in die Tagesordnung bat LMU-Sprecherin Dr. Ulrike Fuchs Oberbürgermeister Frank Schneider um eine Erklärung.

Daraufhin ließ der OB die Vorgänge, die er am Dienstag bereits in einem MT-Interview ausführlich geschildert hatte, Revue passieren. Er gehe davon aus, „dass das ein einmaliger Vorfall ist“. Mühlacker dürfe nicht zum „Aufmarschgebiet“ von Rechten werden. „Grundlage meiner Entscheidung war, Gewaltszenen am Bahnhof zu vermeiden“. Er habe den Rechten gestattet, ein paar Minuten lang ihre Fackeln zu entzünden – ohne dass dies ihre linken Gegner vom Zug aus gesehen hätten und ohne dass es zu einem Zusammenstoß der Extremistengruppen gekommen sei. Seit Samstag müsse er sich leider, zum Teil anonym, „Schmähungen“ anhören, die „eine Unverschämtheit“ seien, klagte Frank Schneider über persönliche Angriffe.

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