OB Schneider verliert Wette und freut sich

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Mühlacker. Die Latte lag hoch: „Oh jee – ist der Rat so schwer“, rutscht es einem Schaulustigen heraus, als die Gewichtsklasse verkündet wird, in der das Mühlacker Gremium spielt. 3095 Kilo bringen die Mitglieder gemeinsam auf die Waage, umgerechnet sind das 6190 Spaghetti-Packungen oder 2000 Maxi-PET-Flaschen Mineralwasser oder 3000 Tüten Zucker.

Auflösung der Mühlacker Stadtwette (v. li.): OB Frank Schneider, Dekan Ulf van Luijk und Frank-Ulrich Seemann vom Tafelladenverein.

Auflösung der Mühlacker Stadtwette (v. li.): OB Frank Schneider, Dekan Ulf van Luijk und Frank-Ulrich Seemann vom Tafelladenverein.

Rückschlüsse auf die Machtverhältnisse lassen sich aus der Gewichtsverteilung allerdings nicht ableiten. Dass in der LMU ein rigoroser Fraktionszwang herrscht, weil die Mitglieder nur das gesammelte Körpergewicht angegeben haben, ist ebenso aus der Luft gegriffen, wie das Gerücht, dass eine hohe Frauenquote in der SPD strikt auf ihre Partei-Linie achtet und sich dafür auch regelmäßig eine Diät verschreibt. Auch die CDU angesichts ihres zahlenmäßigen Übergewichts als politisches Schwergewicht zu bezeichnen, ist für Frank-Ulrich Seemann, ehemaliges Grünen-Mitglied, Landtagskandidat und CDU-Kritiker, naturgemäß eine gewagte These. „Das ist nur eine numerische Bestandsaufnahme“, betont Seemann, einer der Initiatoren der Stadtwette zwischen Dekan Ulf van Luijk und OB Frank Schneider, der am Ende als Verlierer sein Gewicht in Lebensmitteln spenden musste.

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