Nutrias: Experten sollen Lösungen aufzeigen
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Nagetiere beschäftigen Knittlinger Gemeinderat und Verwaltung
Knittlingen. Würden sie die menschliche Sprache verstehen, ihnen müsste angst und bang werden: Nutrias standen am Dienstagabend erneut im Fokus der Knittlinger Stadträte. Seit mehr als einem Jahr häufen sich im Gemeinderat die Beschwerden über die aus Südamerika stammende und in Mitteleuropa eingebürgerte Nagetierart, deren Vertreter sich auch in Knittlingen wohlfühlen – zu wohl. Was die Verwaltung unternommen habe, hatte zuletzt Hans Krauß (CDU) wissen wollen, nun brachte sein Fraktionskollege Martin Reinhardt das Thema erneut zur Sprache.
„Die Sache ist nicht so einfach“, verwies Bürgermeister Heinz-Peter Hopp darauf, dass sich die Tiere zu einem großen Teil auf Privatgrundstücken aufhielten. Im Schilfgelände im Weissacher Tal würden sie ebenso beobachtet wie in der Nähe des alten Bauhofs. Teilweise würden Nutrias auch gefüttert, zumindest erfreuten sie sich eines offen zugänglichen Komposthaufens. Der Stadt seien die Hände gebunden, sie könne in Privatgrundstücke nicht eindringen. „Alle müssen mithelfen“, lautete der Appell des Rathauschefs.
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