Nur die Wildkatze lässt auf sich warten
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Naturschützer Gerhard Fritz schuftet auch mit 82 Jahren für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Ehemaliger Rhododendrongarten bei Bretten hat sich in ein Paradies für Insekten und andere Arten verwandelt. Jeremias-Projekt des Nabu verfolgt ehrgeizige Ziele.
Bretten/Knittlingen. „Nein, aufgegeben wird nicht, wir kämpfen weiter“, betont der stellvertretende Vorsitzende der Brettener Gruppe des Naturschutzbundes Deutschland und Leiter des dortigen Jeremias-Projekts, Gerhard Fritz.
Aufgegeben wird nicht, und das gilt für Fritz auch im Alter von 82 Jahren. Konkret meint er den bislang gescheiterten Versuch, die Wildkatze auf der Gemarkung wieder heimisch zu machen. Dabei sollte das umstrittenste Projekt der Brettener Nabu-Gruppe – das Jeremias-Projekt – eigentlich eine Schlüsselrolle spielen. Auch wenn es mit der Wildkatze noch nicht geklappt hat, so ist die ökologische Umgestaltung des zwischen Bretten und Sprantal gelegenen ehemaligen Rhododendrongartens inzwischen tatsächlich weit vorangeschritten. „Da steckt viel Arbeit drin“, erklärt Gerhard Fritz und führt den Besucher nicht ohne Stolz über das Gelände. Dem fällt auf Anhieb die Vielzahl an Schmetterlingen und Wildbienen auf, die über das blumenreiche Gelände fliegen.
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