Nur die Beobachter lecken Blut

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Fledermaus-Tour am Kloster Maulbronn sorgt für Aha-Effekte und widerlegt Vorurteile

Annäherung an die Fledermaus: In Theorie und Praxis gibt es für die Teilnehmer der Entdeckungstour rund um das Maulbronner Kloster viel zu lernen.

Annäherung an die Fledermaus: In Theorie und Praxis gibt es für die Teilnehmer der Entdeckungstour rund um das Maulbronner Kloster viel zu lernen. Foto: Rohn

Maulbronn. Es ist gerade 20.45 Uhr, da lässt sich die erste Fledermaus über dem Weinberg blicken. Vor dem fahlen Blau des abendlichen Himmels über dem Kloster Maulbronn sieht man ihre Kontur pfeilschnell zwischen den Bäumen hin- und herfliegen. Die rund 30 Teilnehmer der Entdeckungstour, davon die Hälfte Kinder, kneifen die Augen zusammen, um den Insektenjäger ja nicht aus dem Blickfeld zu verlieren. Tourführer Klaus Timmerberg vom Naturpark Stromberg-Heuchelberg braucht nur einen kurzen Moment, um Spannweite, Flugbahn und Geräuschprofil zuzuordnen: Es handle sich um eine Zwergfledermaus, eine der kleinsten und in unserer Region am stärksten verbreiteten Fledermausarten, stellt er fest. So schnell wie der 54-jährige Diplom-Geograf können die Teilnehmer der nächtlichen Safari das selbstverständlich nicht erkennen. Dazu gehört jede Menge Übung.

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