Nur das Notwendigste im Haushalt
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Gemeinde Wiernsheim plant für das Jahr 2015 – Bürgermeister spart nicht an Kritik an Bund und Land
Keine halbe Stunde hat es gedauert, bis in Wiernsheim der Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet war. Klar ist: Große Sprünge kann die Heckengäu-Gemeinde nicht machen.
Wiernsheim. Oehler, der sich diese Woche schon als großer Kritiker im Kreistag bewiesen hatte, hielt sich auch in seiner eigenen Gemeinde nicht zurück. „Was mir Angst macht, sind nicht die Haushaltspläne, sondern dass Bund und Land in den vergangenen Jahren immer mehr Aufgaben an die Gemeinden übertragen haben“, sagte der Schultes, „das kostet Geld und verengt die Spielräume, die wir noch haben.“ Oehler sieht keine Möglichkeiten, den Verwaltungshaushalt zurückzufahren. Früher sei dies in schlechten Jahren noch möglich gewesen. „Mit diesem vormundschaftlichen Verhalten nimmt man uns jede Möglichkeit, uns außerhalb von Steuererhöhungen zu finanzieren“, so Oehler, „wenn es so weiter geht, kommen wir nicht drum herum, die Grundsteuer auf 400 Punkte zu erhöhen im nächsten Jahr. Letzten Endes werden wir gezwungen, dem Bürger das Geld aus der Tasche zu holen.“
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