Nur Knittlingen hält Wiernsheim auf
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Wiernsheim. Turnier-Organisator Norbert Fischer strahlt über beide Backen. „Das war das 22. Dreikönigsturnier. Ich kann mich nicht erinnern, dass unsere Mannschaft je über die Gruppenphase hinausgekommen ist.“ Umso mehr jubeln die Handballer der Spielgemeinschaft aus PSV Pforzheim und TSV Wiernsheim deshalb am Samstagabend über den Finaleinzug, wenngleich sie im Endspiel eine ziemliche Abreibung bekommen. Mit 7:13 unterliegt die SG Pforzheim/Wiernsheim dem TSV Knittlingen, kann aber in den ersten 15 Minuten mithalten. Erst nach dem Seitenwechsel zieht Knittlingen, das eine Etage höher in der 1.Kreisliga spielt, deutlich davon. „Eine geschlossene Mannschaftsleistung“, lobt Knittlingens Trainer Heiko Mössner und hofft, die positive Stimmung mit ins Kreisliga-Punktspiel gegen den TV Bretten II am kommenden Sonntag zu nehmen.
Der TSV Knittlingen (in Schwarz) setzt sich im Endspiel gegen den Überraschungsfinalisten SG Pforzheim/Wiernsheim durch. Foto: Zschorsch
Noch ausgelassener ist die Laune bei den geschlagenen Wiernsheimern. Nicht nur die Gruppenphase zu überstehen, sondern im Halbfinale den Landesligisten Blau-Gelb Mühlacker mit 10:8 zu bezwingen, damit hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet. Vor allem Torhüter Ronny Zschiegner wächst gegen Mühlacker über sich hinaus und ist am Ende mit einer Quote von 54 Prozent gehaltener Schüsse der beste Schlussmann des Turniers. „Wir haben uns nicht auf ein schnelles Spiel eingelassen, sondern die Angriffe in Ruhe ausgespielt“, nennt Norbert Fischer als einen der Gründe für den Überraschungs-Coup.
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