Notfall-Patientin muss lange ausharren
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Abteilung der Enzkreis-Kliniken versorgt jährlich rund 12000 Patienten – Krankenhaus-Leitung hält Besetzung für ausreichend
Erst stundenlanges Warten in der Notaufnahme, dann muss alles ganz schnell gehen: Nach der Untersuchung wird die 80-jährige Patientin sofort operiert. Ihre Tochter will dem, wie sie betont, sehr freundlichen und engagierten Team keinen Vorwurf machen, stellt sich aber die Frage, ob das Personal ausreicht.
Anlaufstelle: Nicht nur in den Enzkreis-Kliniken Mühlacker steuern immer mehr Patienten die Notaufnahme an – mit der Folge, dass es in Stoßzeiten zu längeren Wartezeiten kommen kann.Foto: Huber
Mühlacker. Die Tochter, die ihre Mutter ins Krankenhaus begleitete, beschreibt die Situation so: Nach anderthalb Stunden Wartezeit habe ihre Mutter kaum mehr sitzen können. Sie selbst habe nachgefragt, wie lange es noch dauern werde. Die Antwort: Man tue, was man könne, „aber es ist nur eine Ärztin da“. Zu diesem Zeitpunkt hätten bereits mehr als 20 Menschen in der Notaufnahme gesessen beziehungsweise, mangels Sitzplatz, gestanden. Für Patienten, die sich hinlegen müssen, werden die Liegen knapp. Eine der freundlichen Schwestern habe durchblicken lassen, dass dieser Ansturm und die damit verbundene Hektik in der Notaufnahme alles andere als eine Ausnahmesituation sei.
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