Notaufnahme stößt an ihre Grenzen
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Enzkreis-Kliniken müssen in kurzer Zeit einen nicht alltäglichen Ansturm von Patienten bewältigen – Situation sei nicht planbar
Von einem Riesenandrang und einer phasenweise chaotischen Situation in der Notaufnahme der Enzkreis-Kliniken Mühlacker berichtet eine Leserin nach ihren Erfahrungen vom Montagabend. Wie die Krankenhausleitung bestätigt, gab es innerhalb kürzester Zeit einen dramatischen Ansturm von Patienten.
Mehr Patienten bedeuten mehr Arbeit: „Unsere Mannschaft gibt alles“, sagt Verwaltungschef Dominik Nusser – und das gilt nicht nur, aber auch für die Notaufnahme der Enzkreis-Kliniken.Archivfoto: Huber
Mühlacker. Die Stimmung angespannt, das Personal überlastet, Patienten und Mitarbeiter unter Dauerstress. Nach den Schilderungen der Leserin, die um 18 Uhr als Begleitperson eines Patienten in der Notaufnahme des Krankenhauses erschienen war, sei von einem geordneten Betrieb keine Spur gewesen. Das habe sich nicht nur in stundenlangen Wartezeiten geäußert, sondern auch – zum Beispiel – darin, dass keine Liegen mehr für Patienten zur Verfügung gestanden hätten, die im Einzelfall sogar im Wartebereich kollabiert seien. „Auch die Mitarbeiter waren teilweise kurz vor dem Umkippen“, beschreibt die Leserin, die namentlich nicht genannt werden will, ihre Eindrücke.
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