Noch kein Rezept für Problemstelle

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Enzkreis (ert). Diese Mitteilung des Direktors des Regionalverbands Nordschwarzwald, Matthias Proske, löste in der Verbandsversammlung diese Woche keine große Begeisterung aus: Sven Hantel, Konzernbevollmächtigter der Bahn in Baden-Württemberg, sieht kurzfristig keine Möglichkeit, auf der „Residenzbahn“ Stuttgart – Karlsruhe den Streckenabschnitt mit reduzierter Geschwindigkeit in der Ortslage von Pfinztal-Kleinsteinbach für normale Reisegeschwindigkeiten zu optimieren. Für die Verbesserung der Situation am schienengleichen Bahnübergang müsste das ehemalige Bahnhofsgebäude abgebrochen werden. Dagegen setzt sich aber der Besitzer, ein Gastwirt, zur Wehr. Die Langsamfahrstrecke, die nach einem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Linienbus vor elf Jahren verordnet wurde, dürfen seitdem auch schnellste InterCity nur mit 30 Stundenkilometer passieren. Dürfte dort mit „voller Geschwindigkeit“ gefahren werden, könnten die Zubringerzüge aus Richtung Mühlacker/Pforzheim zu den Fernzügen in Karlsruhe den dortigen Bahnhof pünktlicher erreichen, ist man im Regionalverband überzeugt.

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