Nitratwerte: Trend stimmt zuversichtlich

Enzkreis

Messstellen in Lienzingen, Ölbronn-Dürrn, Illingen, Knittlingen und Sternenfels halten die Grenzwerte allesamt ein. Insgesamt sinkt die Belastung, aber seit einigen Jahren stagniert der Rückgang. Ein Fazit: Die Politik hat sich lange zu wenig um das Nitrat-Problem gekümmert.

Nitratbelastung ist vor allem eine Folge der landwirtschaftlichen Düngung, deshalb ist die offene Ausbringung von Gülle (wie auf diesem Bild zu sehen) seit 2025 verboten. Gülle muss mit speziellen Düsen bodennah in Ackerboden beziehungsweise in das Grünland gebracht werden. Foto: Lechner

Nitratbelastung ist vor allem eine Folge der landwirtschaftlichen Düngung, deshalb ist die offene Ausbringung von Gülle (wie auf diesem Bild zu sehen) seit 2025 verboten. Gülle muss mit speziellen Düsen bodennah in Ackerboden beziehungsweise in das Grünland gebracht werden. Foto: Lechner

Enzkreis/Bretten/Oberderdingen. Bei 50 Milligramm pro Liter liegt der EU-Grenzwert für Nitrat im Grundwasser. Für Wasserschutzgebiete wie beispielsweise das 487 Hektar große Oberderdinger Wasserschutzgebiet Siebenbrunnen gelten in Baden-Württemberg bereits bei einem Wert von über 37 Milligramm pro Liter starke Einschränkungen für die Landwirtschaft. Die wurden aber jetzt aufgehoben. „Dort ist der Nitratwert unter den Grenzwert gefallen, so dass es seit Anfang des Jahres wieder als Normalgebiet eingestuft wird“, berichtet der Fachberater für Wasserschutz- und Pflanzenbau im Landwirtschaftsamt Karlsruhe, Rolf Kern.

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