Nitrat: Bohrtrupp prüft Ackerflächen

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Felder in der Region werden (stichprobenartig) kontrolliert – Grenzwerte sind selten überschritten

Enzkreis/Eisingen. Der Schutz von Trinkwasser und Grundwasser genießt in Baden-Württemberg einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grund werden derzeit seitens des Landwirtschaftsamts wieder Bodenproben auf Feldern genommen mit dem Ziel, Verunreinigungen zu vermeiden und langfristig die Düngung so zu steuern, dass die Grenzwerte eingehalten sind.

Nitrat: Bohrtrupp prüft Ackerflächen

Mit Hilfe des Bohrers auf dem Beifahrersitz wird vom umgebauten Geländewagen aus eine Bodenprobe vom Feld entnommen. Foto: Friedrich

50 Milligramm Nitrat pro Liter Wasser sind laut Trinkwasserverordnung erlaubt. Ein Wert, der ohnehin sehr konservativ kalkuliert ist, wie der zukünftige Dezernent für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung, Dr. Daniel Sailer, bei einem Ortstermin am Montag sagte. „Salat enthält mehr Nitrat, als im Wasser erlaubt ist“, ergänzte Wasserschutzgebietsberaterin Nicole Riehm. Selbst wenn dieser Grenzwert überschritten werde, bestehe zunächst keine Gefahr, hieß es.

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