Nichts zu verheimlichen

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Zu den Leserbriefen zum Mühlehof:

In den meisten Leserbriefen wird die Verwendung von 6000 leerstehenden Quadratmetern Gewerbeflächen ausgeblendet. Wenn wir nur den Kultursaal zu sanieren hätten, wäre der Abbruch kein Thema. Selbst die Firma Echo und die von ihr eingeschaltete Sparkasse fanden weder einen Nutzer, der eine kostendeckende Miete bezahlt, noch einen Investor für den gewerblichen Teil. Also würden die Kosten für eine Sanierung am Steuerzahler hängenbleiben. Kein Kritiker hat bisher eine Lösung gebracht, der den Steuerzahler aus dem Obligo entlässt. Stattdessen kostet der gewerbliche Teil den Steuerzahler jährlich Geld, bringt aber keine Einnahmen. Dies geht zulasten der anderen Aufgaben der Stadt. Die Frage, weshalb der Enzkreis sowohl das Krankenhaus als auch die Berufsschule sanieren und nicht abreißen lässt, ist eindeutig zu beantworten: Für alle dortigen Flächen gibt es eine Nutzung. Beide Einrichtungen dienen der kommunalen Daseinsvorsorge, was von den wie Sauerbier angebotenen gewerblichen Flächen im Mühlehof niemand behaupten kann.

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