„Nichts Halbes und nichts Ganzes“
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Die Sportangebote an der Ganztagesschule funktionieren zumeist – Trotzdem hat das Konzept noch einige Haken
Die Ganztagesschule hat die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen verändert. Was vorher als freiwillige Arbeitsgemeinschaft („AG“) funktionierte, ist für viele Schüler seitdem Pflichtunterricht. Nicht nur deshalb ergeben sich für Vereine, aber auch Schulen neue Herausforderungen.
Starke Nerven sind gefragt: Heidrun Hauser (im Hintergrund) leitet eine Handball-Gruppe mit zwölf Kindern der Heckengäuschule Wiernsheim/Mönsheim. Foto: Eigner
Enzkreis. Nach und nach trudeln die Kinder in der Halle ein. Zehn Buben, zwei Mädchen. Eigentlich hätte die Handballstunde schon um 14 Uhr beginnen sollen. Die Uhr zeigt bereits zehn nach, und einem der Kinder fällt auf, dass es die Turnschuhe nicht dabei hat. „Ja, die Zeit geht schnell rum“, sagt Heidrun Hauser, die die Gruppe gemeinsam mit Annette Mumm leitet. Für Schüler ab Klassenstufe 5 bietet die Heckengäuschule Wiernsheim/Mönsheim die Handball-Gruppe seit Oktober an. Die beiden Übungsleiterinnen sind ehemals aktive Spielerinnen des TSV Wiernsheim, Heidrun Hauser trainiert auch die E-Jugend (U10) im Verein. „Die Kinder stellen sich alle nicht schlecht an. Anfangs wollten sie sich aber erst einmal austoben“, berichtet Heidrun Hauser, die aber inzwischen Begeisterung für den Handball geweckt hat: „Am liebsten würden sie schon an Handballturnieren teilnehmen.“ Und wenn es bei den Ballspiel-Übungen etwas zu doll wird, schrillt schon mal ihre Trillerpfeife.
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