Nicht nur Großbrände fordern Feuerwehr

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Pforzheim (pm). Ein Dachstuhlbrand im Mäuerach, der Brand einer Dönerbude inklusive der Evakuierung mehrerer Gebäude und Unwettereinsätze: Die Feuerwehr Pforzheim wurde im ersten Halbjahr 1104 Mal alarmiert. Das sei, wie es in einer Mitteilung heißt, eine Steigerung von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu den Einsätzen in diesem Jahr gehörte auch der Brand einer Reithalle in Königsbach-Stein, dort leistete man Mitte Juni Überlandhilfe. Außerdem erinnert die Feuerwehr in ihrer Zusammenfassung auch an „einen dramatischen Vorfall“. Psychologisch geschulte Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr kümmerten sich um die Einsatzkräfte, nachdem ein Mann im Mai seine Frau in einer Kindertagesstätte in Pforzheim niedergestochen hatte. Sie erlag wenige Tage später ihren Verletzungen. Auf einem anderen Einsatzgebiet wurde die Pforzheimer Berufsfeuerwehr im Februar gefordert: Nachdem es im Stadtteil Würm zu einer Störung in der Trinkwasserversorgung kam, richteten die Floriansjünger zunächst eine Wasserausgabestelle ein und sorgten danach dafür, dass die Bevölkerung umfassend informiert wurde.

Insgesamt wurde die Feuerwehr zu 98 Bränden gerufen. 358 Alarmierungen stellten sich als Fehlalarm heraus.

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