Nicht die Ziegen „zicken“...
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Abschied vom Sengacher Reiterhof
Mühlacker-Enzberg (fi). Gut gemeint war das große Geleit aus Ross, Hund und Ziegen, mit dem Gastgeberin Andrea Geissel vom Reit- und Pferdehof Sengach ihre zwei- und vierbeinigen Gäste verabschieden wollte. Dass diese merkwürdigen Tiere mit dem Gestänge auf dem Kopf zu der kleinen Ehrengarde gehören sollten, passte dem braunen Isländer Lagsi allerdings gar nicht. Und so „zickten“ nicht die Ziegen, sondern Lagsi zog eine Show ab. Am Ende stand er dann zwar doch noch still, ließ aber mit misstrauischem Blick die Hörnertiere nicht aus den Augen.
Der Stein des Anstoßes für den braunen Isländer Lagsi: die zwei Ziegen von Heidi Koss, die eigentlich die Gäste mit aus Sengach hinausgeleiten wollen, aber dabei nicht auf Gegenliebe stoßen. Foto: Filitz
Der Sengacher Reiterhof war Nachtquartier für den Isi und seine Reiterin Ursula Dahm aus Schorndorf, die wenig später in Richtung Freudenstadt aufbrachen, begleitet von Sanja Lang mit ihrer Württemberger Stute Pamina aus dem Sengacher Stall. Kennengelernt hatten sich die Reiterinnen über Facebook. Lang war auf der Suche nach Gleichgesinnten für einen Wanderritt. Die beiden trafen sich, die Pferde harmonierten auch miteinander, und jetzt war Aufbruch. „Die rund 100 Kilometer bis Freudenstadt werden wir, nur mit Handgepäck, in Tagesetappen von maximal 30 Kilometern reiten“, erzählte Dahm. „Das große Gepäck bringt Sanyas Mann uns jeden Abend ins Quartier.“
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