„Nicht alles auf die Schule abwälzen“
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Schlechtes Abschneiden in Deutsch und Mathematik: Grundschulen wünschen sich mehr Personal, um besser unterrichten zu können
Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann sieht „deutlichen Handlungsbedarf im Bereich der Qualitätsentwicklung an den Grundschulen im Land“. An Schulen wird der Ruf nach mehr Personal und Unterstützung seitens der Eltern laut – sowie der Wunsch, dass die Politik nicht mit einem Schnellschuss reagiert.
Mühlacker/Enzkreis. Der Bildungstrend 2016, auf dem die Kritik der Ministerin fußt, zeigt, dass die Leistungen in Deutsch und Mathematik bei Schülern in der vierten Klasse nachgelassen haben – besonders in Baden-Württemberg. Insgesamt nahmen bundesweit rund 30000 Schüler aus über 1500 Schulen teil, darunter 87 Schulen aus Baden-Württemberg, so das Kultusministerium. „Zu beachten ist, dass der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund unter den Viertklässlern in Baden-Württemberg mit etwa 45 Prozent (Bundesdurchschnitt: 33 Prozent) im Ländervergleich besonders hoch ist“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
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