Neuzugänge aus Westafrika
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Sportfreunde Mühlacker integrieren Flüchtlinge in ihren A-Liga-Kader – Sprachlich und finanziell ist das eine Herausforderung
Mühlacker. Einen deutlichen Umbruch hat Ulli Stengel mit seiner Mannschaft zu bewältigen. Doch bei den Sportfreunden Mühlacker ist man guten Mutes, den Weggang von vier Spielern, unter anderem den beiden Leistungsträgern Ferdinand Fischer zum SV Riet und, Ibrahim Akkus zur TuS Bilfingen zu kompensieren. Außerdem haben Torhüter Dennis Schöffler (zum TSV Mühlhausen/Enz) und Jannic Althans (SV Merchweiler/Saarland) die Sportfreunde verlassen. Stephan Fegert verpasst die komplette Hinrunde wegen eines USA-Aufenthalts, und Alexandros Nikolakakis fällt wegen einer Verletzung noch längere Zeit aus.
Eine stattliche Zahl an Neuverpflichtungen präsentieren Abteilungsleiter Jan Blutbacher, Co-Trainer Harry Löffler und Spielleiter Stefan Röse (hinten v.li.) sowie Sport-Vorstand Jürgen Banz und Trainer Ulli Stengel (hinten v. re.) Foto: Eigner
Unter den Neuverpflichtungen sind einige Rückkehrer, wie etwa Kai Müller, der vom FC Nöttingen kommt, und Diol Abdoulaye „Cissé“, der zwei Jahre bei den SF Feldrennach spielte. Doch der portugiesische Stürmer Cissé ist nicht der einzige Dunkelhäutige im neuen Sportfreunde-Kader. Der Verein hat Flüchtlinge in seine Mannschaft aufgenommen, die nahe dem Sportgelände wohnen. „Sie kommen größtenteils aus Gambia“, lässt Pressesprecher Mike Feldmeier wissen. Ob Ebrima Jabbie, Jerreh Sillah und Dawda Sanera fußballerisch eine Verstärkung sein werden, muss sich noch herausstellen. Doch das ist für die Verantwortlichen eigentlich Nebensache. „Die Jungs sollen sich ja hier in Deutschland integrieren können“, sagt Feldmeier. Außerdem würden ja auch für die zweite Mannschaft Spieler benötigt.
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