Neues Zentrum für kreative Köpfe in Pforzheim

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Dampf- und Wannenbäder werden für die Kreativbranche umfunktioniert

Pforzheim (pm). Im Jahr 1900 erhielt die Stadt Pforzheim durch das Testament von Emma Jaeger eine Summe von rund 500000 Mark, die zum Bau eines Volksbades verwendet werden sollte. Mehr als 100 Jahre später, im Jahr 2010, wurde entschieden, den ehemaligen Dampf- sowie Wannenbädern im Emma-Jaeger-Bad eine neue Nutzung zu geben und die Bereiche zu einem Kreativzentrum umzubauen. Mit diesem Beschluss wurde die politische Grundlage zur Stärkung der Kreativwirtschaft in Pforzheim geschaffen. „Die Eröffnung des Kreativzentrums ist ein wichtiger Meilenstein in der Positionierung Pforzheims als Kreativ- und Designstandort. Mit dem ,Emma’ schaffen und erhalten wir Arbeitsplätze. Gleichzeitig erhöhen wir die Attraktivität des Standortes“, sagte Oberbürgermeister Gert Hager.

Unter der Trägerschaft der Stadt Pforzheim erfolgte im Juli 2011 der Spatenstich für den Umbau des alten Emma-Jaeger-Bades. Ausschlaggebend für den Start war die Bewilligung von Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), ergänzt durch Finanzierungsmittel des Landes Baden-Württemberg. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf rund neun Millionen Euro. „Die lange Tradition der Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim ist die Keimzelle für Innovationen der Kreativwirtschaft, die mit dem neuen Kreativzentrum einen Höhepunkt finden“, sagte Eric Dufeil, Referatsleiter im Bereich Regionalpolitik bei der EU-Kommission. „Das Kreativzentrum wird nachhaltige und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung in der gesamten Region stärken“, ist Dufeil überzeugt.

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