Neues System nur „verbranntes Geld“?

Archiv

Sternenfels (lh). Seit dem 1. Januar 2009 gilt ein Gesetz des Gemeindehaushaltsrechts, das den Kommunen vorschreibt, bis zum Jahr 2020 auf das neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR) umzustellen. Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag in Sternenfels wurde einhellig beschlossen, diese Umstellung bereits zum 1. Januar 2018 umzusetzen. In Kooperation mit den Nachbargemeinden Oberderdingen, Sulzfeld, Kürnbach und Zaisenhausen ist dabei die Lösungsvariante „SMART“ vorgesehen, die gewisse Vorteile gegenüber dem alten kameralen System mitbringen soll, das lediglich Einnahmen und Ausgaben betrachtet. Die neue Variante sei leistungsfähiger und erfasse zusätzlich dazu den kompletten Ressourcenverbrauch der Kommune. Dadurch zeigt sie ein vollständigeres und ehrlicheres Bild der wirtschaftlichen Lage und liefert so bessere Entscheidungsgrundlagen und Steuerungsinformationen, hieß es.

Die Kosten der Einführung beziffert Gemeindekämmerer Reiner Müller auf rund 10000 Euro. Schwer ins Gewicht falle dabei, dass Mitarbeiter über Schulungen speziell qualifiziert werden müssen. Joachim Herdtweck von der SPD erkundigte sich indes, ob die technische Einrichtung im Rathaus ausreichend für das neue System sei, was Mülller bejahte.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen