Neues Kapitel im Machtkampf der SPD-Genossen

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Vorsitzender aus Pforzheim wirft hin – Gedankenspiele um Hück

Pforzheim (fg). Im Dauerkonflikt, den Uwe Hück mit seiner Kampfansage, er wolle 2021 statt Katja Mast für den Bundestag kandidieren, ausgelöst hat, zerlegt sich die SPD Pforzheim zusehends selbst. Während die Enzkreis-SPD unter Führung ihres Vorsitzenden Paul Renner sich scheinbar mit großer Mehrheit an die Seite von Katja Mast stellt, bröckelt in Pforzheim offenbar die Zustimmung für den ehemaligen Porsche-Betriebsratschef und politischen Lautsprecher Uwe Hück. Vor Wochenfrist hat Christoph Mährlein, Vorsitzender der SPD Pforzheim und Hück-Unterstützer, seinen Rücktritt angekündigt. Er wolle die Vorstandsgeschäfte nur noch kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Herbst führen.

Ausschlaggebend für diesen plötzlichen Rückzieher von Mährlein, der erst im Dezember mit einer recht knappen Mehrheit den Vorstandsposten von Annkathrin Wulff übernommen hat, dürfte sein, dass Teile des Vorstands ihn nicht so unterstützen, wie er sich das wünscht, und dies bei einer Videokonferenz auch zum Ausdruck gebracht haben. Außerdem wird kolportiert, dass die SPD-Frauen in Pforzheim wenig begeistert von dem Männer-Duo Mährlein/Hück sind. Einer der größten Kritiker von Mährlein und Hück ist der einflussreiche SPD-Stadtrat Ralf Fuhrmann, der nie einen Hehl daraus gemacht hat, dass er wenig von einem Putsch gegen Katja Mast und die jüngsten Attacken gegen die Enzkreis-SPD und deren Sprecher Paul Renner hält.

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