Neues Jahr verspricht neuen Glanz
Archiv
Knittlingen. „Denken Sie nicht, dass meine Mitarbeiter und ich einen wochenlangen Weihnachtsurlaub genießen können. Der Grund der Schließung ist ein ganz profaner: Es wird geputzt, und das gründlichst“, erläutert Heike Hamberger, die Leiterin von Faust-Museum und -Archiv, weshalb die Besucher sich nun erst einmal bis zum 16. Januar gedulden müssen. „Alle Vitrinen mit ihren wertvollen Exponaten müssen ausgeräumt und gereinigt werden, schon das erfordert Sorgfalt und Zeit. Ab Mitte Januar sind wir frisch gestylt wieder für unser Publikum da.“
Heike Hamberger freut sich ab Mitte Januar wieder auf Museumsgäste. Bild li.: historische Hohnsteiner Puppen, ein Glanzlicht der Ausstellung.
„Im Gegensatz zu anderen Museen sind die Besucherzahlen im Faust-Museum konstant geblieben“, stellt Heike Hamberger rückblickend fest. Aufgefallen sei ihr, dass die Gruppen bei Führungen kleiner geworden seien, was sie begrüße. „Schwierig wird die Organisation, wenn große Reisebusse mit über 50 Besuchern eintreffen. Maximal 28 Teilnehmer können an der einstündigen Führung teilnehmen, für den Rest bieten wir im Wechsel zur Überbrückung ein Alternativprogramm im Faust-Archiv an.“ Im ersten Quartal hätten sich weniger Schulklassen angemeldet, ab April seien dann überraschend wieder mehr Schülergruppen unter den Besuchern gewesen. Offenbar, erklärt sich Heike Hamberger die Entwicklung, seien Faust und die klassische Literatur den Lehrern doch wichtig, obwohl Goethe und Schiller derzeit kein Sternchenthema seien.
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