Neuer Lebensraum für seltene Tiere
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Chancen für Kammmolche im Hilsenbeuertal – Wiesenmanagement im Erlenbachtal – Ausstellung im Landratsamt
Zwei wildlebende und seltene Wesen aus der Natur – der Kammmolch und der Ameisenbläuling – haben es ins Eingangsfoyer des Landratsamts geschafft, im Rahmen der Wanderausstellung „Life rund ums Heckengäu“. Was freilich viel bedeutsamer ist: Besagtes Getier erhält bei Maulbronn beziehungsweise Ötisheim neue Lebensräume.
Regionale Naturschutz-Vorhaben zeigt die Wanderausstellung „Life rund ums Heckengäu“, die bis 18. Juni im Landratsamt zu sehen ist. Bei der Ausstellungseröffnung (v. li.): Landrat Karl Röckinger, „Life+“-Projektleiterin Monika Rieger (Böblingen), Frank Hemsing und Rose Jelitko (beide Naturschutz Enzkreis) und Landrat-Vize Wolfgang Herz. Foto: Kollros
Maulbronn/Ötisheim/Enzkreis. Im Hilsenbeuertal nördlich von Maulbronn wurde damit begonnen, einen historischen Teich, dessen Ursprung aus der Zeit der Zisterzienser stammt, zur Ansiedlung des Kammmolchs zu reaktivieren. Eine Maßnahme, die mit veranschlagten 200000 Euro richtig ins Geld geht. Allerdings übernimmt „Life+“, ein Förderprogramm der Europäischen Union, die Hälfte der Kosten für diesen „Kapuzinerteich“. Also eine der „positiven Entwicklungen“, die die EU auch „für unseren kleinen Kreis“ mit sich bringe, wie Landrat Karl Röckinger vor dem Hintergrund des oftmals kritisch hinterfragten Staatenbundes sagte.
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