Neuer Landestarif mit Tücken

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CDU-Kreistagsfraktion befürchtet, dass Fahrgäste in Richtung Karlsruhe bald tiefer in die Tasche greifen müssen

Enzkreis (pm/fg). Die CDU-Kreistagsfraktion sorgt sich um die Attraktivität des Nahverkehrs. Sie sieht die Gefahr, dass mit der Einführung des Landestarifs im Dezember 2018 der bewährte Überlappungstarif für die Schiene zwischen dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) und dem Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis (VPE) gestutzt wird. Ähnliche Befürchtungen hat auch schon der Landesvorsitzende des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Matthias Lieb, geäußert. Er begrüßt den Landestarif zwar grundsätzlich, hegt aber die Befürchtung, dass Überlappungstarife zwischen Verkehrsverbünden, die für den Fahrgast günstiger sind als der Landestarif, auf das Preisniveau des Landestarifs angehoben werden.

Neuer Landestarif mit Tücken

Mit dem Landestarif könnten Zugfahrten nach Karlsruhe teurer werden. Archivfoto: Huber

Unter dem Motto „Ein Land, eine Fahrt, ein Ticket“ sollen Fahrgäste ab Dezember mit nur einem Fahrschein im BW-Tarif über alle Verbundgrenzen hinweg durch das ganze Land fahren können. Die CDU-Kreistagsfraktion weist in einer Mitteilung darauf hin, dass im Vorfeld die bestehenden Kooperationen zwischen benachbarten Verbünden dahingehend überprüft werden, ob der Kooperationstarif beibehalten oder zugunsten des Landestarifs abgeschafft werden soll. Ziel des Landestarifs sei es, dass am Zielort die Fahrkarte in allen Verkehrsmitteln gilt.

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