Neuer Häckselplatz wirft Fragen auf
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Maulbronn (md). Maulbronn soll bei der Mülldeponie Hamberg einen neuen, provisorischen Häckselplatz bekommen, der rund um die Uhr zugänglich ist (wir berichteten). Darüber wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung informiert. Im Rat herrschte jedoch Rätselraten bezüglich der Entsorgungsmöglichkeiten. Einige Gremiumsmitglieder merkten an, dass eine Annahme von Schnittgut ausschließlich in Containern nicht weiterhelfe.
Bauamtsleiter Dieter Rein erklärte, dass er davon ausgehe, dass Häckselgut neben dem Container für Grasschnitt auf dem Boden abgeladen werden könne. Auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt eine Sprecherin des Landratsamts Reins Annahme. Mit dem Provisorium kommt die Hamberg Deponie-Gesellschaft (HDG), deren Gesellschafter zu 50 Prozent der Enzkreis und zur anderen Hälfte die Abfallverwertungsgesellschaft Ludwigsburg (AVL) ist, Wünschen aus Maulbronn nach, um das Problem eingeschränkter Häckselplatzzeiten samstags „schnell zu entschärfen“, wie Bürgermeister Andreas Felchle in der Gemeinderatssitzung deutlich machte. Gleichzeitig kündigte der Rathauschef an, dass in drei bis fünf Jahren vom Kreis eine völlig neue Lösung im Randbereich der Deponie angestrebt werde. „Da soll dann dauerhaft ein neuer Häckselplatz kommen“, teilte Felchle mit.
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