Neuer Ärger um die Westtangente

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Pforzheim/Enzkreis (pm/the). Erst die gemeinsame Resolution, dann sofort der nächste Ärger: Am Tag, nachdem sich neun Abgeordnete der Region einhellig für einen raschen Bau der Pforzheimer Westtangente ausgesprochen haben (unsere Zeitung hat berichtet), erreichte die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast schlechte Kunde aus Berlin. Demnach weiche CSU-Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt erneut von der Prioritätenliste des Landes ab, das der Pforzheimer Umgehungsstraße höchste Priorität einräumt.

Die Hoffnungen auf einen baldigen Spatenstich, so lässt Mast in ihrer Mitteilung durchblicken, haben damit erneut einen herben Dämpfer erhalten. Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) habe sich im März in einem Schreiben an das Berliner Ministerium gewandt und einen Beginn des Projekts in diesem Jahr empfohlen. „Nun trifft uns in der Region das erneute Abweichen von dieser Liste hart“, so Mast, die darauf hinweist, dass vom Bund Umgehungsstraßen in Unlingen und Mögglingen, die im Land nur in Gruppe drei eingestuft seien, vorgezogen würden. „Die Mittel im Bundeshaushalt sind nicht unerschöpflich.“ Es sei nicht nachvollziehbar, wieso Bundesverkehrsminister Dobrindt zum zweiten Mal von der Prioritätenliste des Landes abweiche, ohne selbst objektivierbare Kriterien für Spatenstiche aufzustellen“, kritisiert die Abgeordnete der Regierungspartei SPD.

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