Neuen Lebensmut geschöpft
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Schwer verletzte Mädchen aus Angola werden am Pforzheimer Klinikum behandelt – Großes Engagement von vielen Seiten
Seit Monaten behandeln Ärzte und Pfleger im Pforzheimer Klinikum zwei junge Mädchen mit höchst außergewöhnlicher Krankheitsgeschichte.
Luciana (li.) und Meliana mit den Chefärzten Bernd Maier und Hans-Ludwig Reiter (re.). Foto: Kollros
Pforzheim. Die sieben Jahre alte Luciana und die 14-jährige Meliana, die aus dem afrikanischen Bürgerkriegsland Angola stammen, wurden mit höchst komplexen Knochenbruchsituationen in die Pforzheimer Kinderklinik eingeliefert. Die Organisation Friedensdorf International hat die jungen Patientinnen nach Pforzheim vermittelt. Offiziell ist mit Blick auf die Ursache für die Verletzungen der beiden Mädchen die Rede von Verkehrsunfällen. Am Wahrheitsgehalt dieser Aussage aus dem krisengebeutelten südwestafrikanischen Land darf indes gezweifelt werden. An der humanitären Verpflichtung zur Heilung lässt am Pforzheimer Klinikum niemand Zweifel aufkommen, wie der behandelnde Chefarzt der Unfallchirurgie, Bernd Maier, betont. „Jeder hier im Haus steht hinter unser aller Engagement, das im Übrigen ehrenamtlich und ohne Kostenrechnung erfolgt“, wie der Chefarzt der Kinderklinik, Hans-Ludwig Reiter ergänzt.
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