Neue Zukunftsvision für ein altes Gleis

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VCD-Experte: Stichgleis zum alten Stadtbahnhof in Maulbronn könnte sich als Teststrecke für ein bundesweit einmaliges Projekt eignen

Das Maulbronner Stichgleis rückt erneut in den Fokus: Es gibt Überlegungen, die Schienenstrecke für einen Pilotversuch in Sachen autonomes Fahren zu nutzen.

Neue Zukunftsvision für ein altes Gleis

Auf dem Maulbronner Stichgleis würde sich ein Zugverkehr ohne Fahrer anbieten, findet der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. Seine Idee kommt bei der Politik und der AVG gut an. Foto: Fotomoment

Maulbronn. In Maulbronn sorgt das Stichgleis, das vom Bahnhof Maulbronn West vor den Toren der Kommune zum alten Bahnhof in der Innenstadt führt, immer wieder für lebhafte Diskussionen. Den einen ist die seit Jahren betriebene Subventionierung der Strecke, auf der während der Sommermonate an Sonn- und Feiertagen sowie bei ausgewählten Großveranstaltungen der Klosterstadtexpress verkehrt, ein Dorn im Auge, die anderen sehen im Erhalt der Trasse gerade mit Blick auf Maulbronns Zukunft einen tieferen Sinn. Jetzt gewinnt die Debatte über einen regelmäßigen Zugverkehr auf der rund 2,3 Kilometer langen Strecke plötzlich wieder an Fahrt. Grund: Die Visionen für einen Zugbetrieb ohne Fahrer, ein sogenanntes autonomes Fahren, stoßen beim Verkehrsministerium des Landes und bei der Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG) offenbar auf Interesse. Das ließ der Maulbronner Bürgermeister Andreas Felchle bei der jüngsten Gemeinderatssitzung durchblicken, bei der es eigentlich nur um den Zuschuss ging, der der AVG für die Aufrechterhaltung des Betriebs auf dem Stichgleis seit vielen Jahren gewährt wird.

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