Neue Ziele für die Bio-Region
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Landrat und Abgeordnete freuen sich über Zusage für weitere Fördergelder aus Stuttgart.
Enzkreis (pm). Im Landratsamt ist die Nachricht, dass die Bio-Musterregion Enzkreis für weitere drei Jahre vom Land finanziell gefördert wird, positiv aufgenommen worden. „Das sind wunderbare Nachrichten für den regionalen Ökolandbau“, wird in einer Mitteilung Landrat Bastian Rosenau zitiert.
Erfreut zeigt sich nach eigenem Bekunden auch die grüne Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann. „Die wissenschaftliche Begleitung seit Mitte dieses Jahres ist ein weiterer Baustein, um gesunde Nahrungsmittel, eine erfolgreiche Landwirtschaft, Tierwohl und eine intakte Natur in Einklang zu bringen“, ließ sie verlauten. Bei dem interdisziplinären Forschungsprojekt „ÖKO Valuation“ der Universitäten Hohenheim und Tübingen, der Biomusterregionen Enzkreis und Heidenheim sowie der Stuttgarter Agentur Ökonsult solle untersucht werden, ob und wie die Verständigung über ethische Fragen den ökologischen Landbau stärken könne. „Spätestens seit dem Skandal um Müller-Fleisch eine Frage, die breit im Enzkreis und Pforzheim diskutiert wird“, erklärte Seemann. Um die im neuen Biodiversitätsstärkungsgesetz verankerten 30 bis 40 Prozent Bioanteil in der Landwirtschaft zu erreichen, sei vor allem wichtig, die Verarbeitung und Vermarktung sowie die Außer-Haus-Verpflegung zu stärken, so die Abgeordnete aus Mühlacker.
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