„Neue Technik könnte Staus verhindern“

Archiv

Schweickert kritisiert Verkehrsminister für dessen Rückzieher

Enzkreis (pm). Der FDP-Landtagsabgeordnete Professor Dr. Erik Schweickert kritisiert den grünen Verkehrsminister Winfried Hermann scharf, nachdem Hermann in der Fragestunde des Landtags habe eingestehen müssen, dass die Reiseechtzeitanzeigen auf der A8 „nur in einer Schmalspurvariante eingesetzt werden sollen“, wie Schweickert beklagt.

Er habe, so der Abgeordnete, nach dem aktuellen Stand in Bezug auf die vom Verkehrsminister schon im Oktober 2018 versprochenen Anzeigen vor der Enztalquerung gefragt und erfahren, dass es – anders als ursprünglich zugesagt – keine Anzeige der Fahrtdauer auf den Ausweichrouten geben werde. „Das Besondere an den Reiseechtzeitanzeigen, die laut Aussagen des Verkehrsministeriums mit großem Erfolg an der A5 eingesetzt wurden, ist aber gerade, dass jeder sieht, dass es zeitlich ungünstiger ist, die Ausweichrouten zu befahren als auf der Autobahn zu bleiben“, gibt Schweickert zu bedenken. „Ohne eine solche digitale Anzeige droht die Gefahr, dass die Autofahrer sich trotzdem lieber auf Google und Co. verlassen und die Straßen der umliegenden Gemeinden verstopfen.“ Offensichtlich, so der Enzkreis-Abgeordnete, habe der Minister sein Haus nicht davon überzeugen können, dass es den Aufwand und die Kosten wert sei, an der A8 dieselben Schilder zu installieren, vermutet Schweickert. Im Oktober 2018 habe der Minister noch erklärt, dass die Technologie hinter den Anzeigen „ganz schön teuer“ sei, es aber „angesichts der Zahl der Fahrenden auf diesen Strecken gerechtfertigt ist, so etwas zu machen“.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen