Neue Struktur für Notfallversorgung

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Notfallpraxis in Sersheim wird geschlossen – Patienten sollen Hilfe in Mühlacker erhalten

Mühlacker/Enzkreis. Die ärztliche Versorgung in der Nacht und am Wochenende wird in Baden-Württemberg neu strukturiert. Die Notfallpraxis Mühlacker an der Hermann-Hesse-Straße soll laut Kassenärztlicher Vereinigung weiterhin bestehen. Geschlossen werden soll nach dem neuen Notdienstkonzept dagegen die Notfallpraxis Sersheim. Patienten aus dem westlichen Landkreis Ludwigsburg, sprich aus dem Raum Vaihingen, sollen künftig Hilfe in der Notfallpraxis Mühlacker erhalten.

Notfallpraxis Mühlacker an der Hermann-Hesse-Straße.

Notfallpraxis Mühlacker an der Hermann-Hesse-Straße.

Die Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) haben beschlossen, dass die gesamte Organisation des Bereitschaftsdienstes die KVBW übernehmen soll – vom Betrieb der Notfallpraxis bis hin zum Fahrdienst. So soll die Dienstbelastung von Ärzten gesenkt werden. Während die KVBW deutliche Vorteile in der neuen Organisationsstruktur sieht, so gibt es auch Kritik aus der Ärzteschaft. Die neuen Strukturen seien zu zentralistisch, starr und brächten den Patienten Nachteile. „Hier werden Strukturen, die sich seit über zehn Jahren in unserem Raum bewährt haben, aufgegeben“, sagt der Geschäftsführer der Notfallpraxen Mühlacker, Sersheim. Ditzingen und Bietigheim-Bissingen, Dr. Andreas Ullrich. Nach den Plänen der KVBW ist vorgesehen, die Notfallpraxen in Sersheim und Ditzingen ganz aufzugeben.

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