Neue Schulform wirft neue Fragen auf
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Lernbegleiter und Lesepaten suchen Platz in der Gemeinschaftsschule
Mühlacker. Die Schillerschule wird ab Schuljahr 2014/2015 Gemeinschaftsschule und muss sich in vielem beinahe neu erfinden. So zumindest kommt es einigen der Lese- und Bildungspaten und Lernbegleitern vor, die sich auf Einladung von Marion Aichele von der Freiwilligenagentur Mühlacker/Östlicher Enzkreis in einem Klassenzimmer der Schule getroffen hatten. Schulleiterin Waltraud Schellenberger-Hagenbucher stellte mit einer Präsentation das neue Bildungskonzept vor. Und wie es bei allen Neuerungen ist: Zunächst wurde skeptisch geschaut.
Spätestens bei der detaillierten Aufschlüsselung des Stundenplanes der fünften Klasse sahen die aktiven Lernbegleiter in der Runde ihre Felle davonschwimmen. „Eigentlich ist nach diesem Konzept für uns gar kein Platz mehr“, befürchteten Willi Wagner, Lernbegleiter an der Heckengäuschule in Wiernsheim, und Karl-Heinz Mahler von der Ulrich von Dürrmenz-Schule, beide Mathematiker mit ausgeprägtem Leistungsdenken. Sehr deutlich wurde, dass ihre Ansprüche an Lernprozesse ganz andere sind als nun vom Kultusministerium vorgeschrieben. „Unser Ziel ist es, die Jungen mit viel Verständnis, aber mit Energie voranzubringen, in ihnen den festen Willen zu wecken, gute Noten zu bekommen.“
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