Neue Schuleform: Wer bekommt den Zuschlag?
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Gemeinschaftsschulen: Entscheidung bei der Landesregierung steht an
Enzkreis/Stuttgart. Es ist ein Berg von 108 Anträgen, über dem das Kultusministerium brütet. Am Ende müssen die Bürokraten entscheiden, welche Schulen in Baden-Württemberg ab dem kommenden Sommer die neue Schulform erproben können. Bei einer Landespressekonferenz am Montag, 10. Februar, soll verkündigt werden, wo im Land die neuen Gemeinschaftsschulen entstehen. Im Moment gibt es in Baden-Württemberg 129 Gemeinschaftsschulen. Zu den 42 Starterschulen des Schuljahres 2012/2013 kamen ein Jahr später 87 weitere hinzu. Bisher bietet im östlichen Enzkreis keine Schule die neue Lernform an. Ab September könnte sich das ändern. Denn unter den 108 Anträgen, die im Stuttgart Kultusministerium eingegangen sind, sind auch einige aus der Region dabei. So hat sich für die Stadt Mühlacker die Schiller-Werkrealschule gemeinsam mit der Ulrich-von-Dürrmenz-Schule beworben und die Maulbronner Schule am Silahopp will gemeinsam mit der Illinger Grund-, Haupt-, und Realschule die neue Lernform erproben (wir haben berichtet). Hinzu kommt die Wiernsheimer Heckengäuschule die eine Kooperation mit der Mönsheimer Schule anstrebt.
Die Gemeinschaftsschule zeichnet sich dadurch aus, dass die Schüler selbstständiger lernen sollen und es ihnen selbst überlassen bleibt, auf was für einem Schulniveau sie ein Thema vertiefen. Für ihre Anträge mussten die Schulen unter anderem ein pädagogisches Konzept erarbeiten, um zu zeigen, wie diese neue Lernform an der Schule umgesetzt werden soll.
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