Neue Schauspieler stellen sich vor
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Pforzheim (ro). Die Tränen, die angesichts von „Abgängen“ geflossen sind, haben die „Neuen“ getrocknet – indem sie den neuen Leiter der Sparte Schauspiel am Pforzheimer Theater, Markus Löchner, mit ihrem Können begeistern. Die neuen Ensemble-Mitglieder stellten sich in der neuen Reihe „Blauer Salon/Literatur“ vor.
Die Neuen am Theater (v.li.): Artur Molin, Johanna Miller und Timon Schlehek. Foto: Roth
15 Gäste bekommen an diesem Abend einen persönlichen Eindruck davon, wie die neuen Schauspieler ticken. Diese bringen zur „blauen Stunde“ nicht nur Auskunftsfreude mit, sondern gewähren mit einer Auswahl aus ihrem Bücherschrank Einblicke in ihre literarischen Vorlieben, aus denen sie gleich Kostproben zum Besten geben. Johanna Miller etwa, die Deutsch-Amerikanerin, die bei Löchner einen „bleibenden Eindruck“ hinterließ und an diesem Abend mit einem Gedicht aus „Alice hintern den Spiegeln“ aufwartet. Kai Friebus, der Jüngste der Neuen, gefällt das von seinem Onkel übersetzte Buch „Der dumme Franzose“ von Antonin Cechov. Der mit Musical-Wassern gewaschene Artur Molin wiederum schlägt die frech-philosophische Mischung von Familiengeschichten aus dem Westerwald mit „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky auf, und Timon Schleheck, laut Löchner der „Mann fürs Brachiale“, bricht mit „Die Vereindeutigung der Welt“ von Thomas Bauer eine Lanze für die Toleranz. David Meyer, am Theater bald die Hauptrolle als Shakespeare gebend, weint an diesem Abend mit Nietzsche in der fiktiven Geschichte von Irvin D. Yalom.
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