Neue Probleme wegen Brandschutz

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Der Rettungsschlauch im Knittlinger Steinhaus gilt nicht mehr als zweiter Rettungsweg

Knittlingen. Zu den zahlreichen Aufgaben, mit denen Stadtverwaltungen in der Corona-Zeit konfrontiert werden, gehört auch das Erstellen von Hygienekonzepten für die städtischen Gebäude. In Knittlingen steht das Thema gerade weit oben auf der Agenda, unter anderem, um den Vereinen Wege zurück in einen an die Corona-Vorschriften angepassten Betrieb aufzuzeigen. Doch dabei können unerwartet zusätzliche Fallstricke auftauchen.

Die Liste der zu lösenden Probleme wird im Fall des Steinhauses ganz aktuell verlängert. Das Stichwort: Brandschutz. Dass für den Fall der Fälle vorgesorgt werden muss, ist spätestens seit dem Jahr 2005 klar, als das Gebäude, eines der ältesten der Stadt, in Flammen stand und danach mühsam und unter großen finanziellen und planerischen Anstrengungen wieder aufgebaut werden musste. Damit eine Nutzung etwa durch Vereine möglich ist, fordern die Genehmigungsbehörden einen zweiten Rettungsweg. Im Gespräch war seinerzeit unter anderem eine Außentreppe. „Das Denkmalamt war massiv dagegen“, blickt Bürgermeister Heinz-Peter Hopp zurück. Statt 150000 Euro, die für eine Konstruktion an der Außenhaut des Gebäudes fällig geworden wären, investierte die Stadt letztlich 35000 Euro und ließ im zweiten Obergeschoss einen Rettungsschlauch einbauen. Man rutschte öffentlich Probe und war über die weniger kostenintensive und gleichzeitig genehmigungsfähige Lösung dankbar.

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