Neue Meldeempfänger können mehr
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Feuerwehr Mühlacker rüstet technisch auf
Mühlacker. Für rund 100000 Euro wurde die Freiwillige Feuerwehr Mühlacker mit 160 neuen Meldeempfängern ausgestattet. Die neuen Piepser, so der umgangssprachliche Begriff, ermöglichen nicht nur eine bessere Einsatzplanung. Sie beschleunigen das Eintreffen am Einsatzort um rund sieben Minuten und bringen unter dem Strich eine Kostenersparnis.
Der neue Meldeempfänger. Foto: Recken
„Die neune Melder sind eine Optimierung der Sicherheitslage in der Stadt, und weil die Personalstärke der Freiwilligen Feuerwehr sehr auf Kante genäht ist, ist so ein System ganz wichtig“, betonte Oberbürgermeister Frank Schneider am Donnerstagabend in der Mühlacker Feuerwache, als er die Melder, quasi als Weihnachtsgeschenk der Stadt, offiziell übergab. Dem konnten auch Feuerwehrkommandant Ralph Keipp und sein Stellvertreter Matthias Donath, die die technischen Vorteile der neuen Meldeempfänger erklärten, zustimmen. Mit den neu angeschafften Meldeempfängern könnten die alarmierten Einsatzkräfte bestätigen, dass sie den Alarm erhalten hätten und gleichzeitig Rückmeldung geben, ob sie zum Einsatz kommen könnten oder nicht. Außerdem sei es über die neuen Piepser möglich, erklärte Torsten Nonnenmann, der für die Anschaffung der neuen Melder verantwortlich war, sich für einen bestimmten Zeitraum vom Dienst abzumelden. In der Feuerwache werden alle diese Daten per Computer verfolgt. Weil für jeden Melder auch die Funktion der Einsatzkraft hinterlegt ist, weiß der Disponent in der Feuerwache zukünftig ungefähr dreißig Sekunden nach Alarmierung bereits, ob ausreichend Kameraden zum Einsatz kommen, und ob beispielsweise genug Maschinisten, Fahrer oder Atemschutzträger darunter sind. Falls zu wenig oder nicht die benötigten Einsatzkräfte zur Verfügung stehen, kann gleich auf einer höheren Alarmierungsstufe nach alarmiert werden. Bisher musste mit solchen Entscheidungen gewartet werden, bis alle Einsatzkräfte auf der Feuerwache eingetroffen waren. Minuten, die im Ernstfall von entscheidender Bedeutung sein können. Ab sofort muss man nicht aus Sicherheitsgründen mehr Personal alarmieren als tatsächlich gebraucht wird. Das spart auch unnötige Kosten.
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