Neue Ideen statt Denkmalschutz

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Matinee beschließt Künstlertreffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft – Wieland Wagner steht im Zentrum eines Podiumsgesprächs

Nachdem im vorigen Jahr eine geplante Veranstaltung zu Wieland Wagners 50. Todestag in Bayreuth abgesagt wurde, kam nun die Matinee im Rahmen des diesjährigen Künstlertreffens der Gottlob-Frick-Gesellschaft gerade recht. In der Ölbronner Gemeindehalle rückten Experten den Wagner-Enkel aus Anlass seines 100. Geburtstags in den Fokus.

Neue Ideen statt Denkmalschutz

Moderator Thomas Voigt (v.li.) mit der Sängerin Anja Silja, Professor Dr. Stephan Mösch und Oswald Georg Bauer. Foto: Fotomoment

Ölbronn-Dürrn. Eingerahmt von Einspielungen von Hagens Rache aus der „Götterdämmerung“, gesungen von Gottlob Frick, und dem Finale des zweiten Aufzugs von „Tannhäuser“ mit Anja Silja, Josef Greindl und Wolfgang Windgassen, fand am Sonntag ein knapp zweistündiges, von dem Fachjournalisten Thomas Voigt geleitetes Podiumsgespräch statt. In dessen Verlauf wurden auch Beispiele in Bild und Ton vorgestellt. Beteiligt an der Gesprächsrunde waren die inzwischen 77-jährige Sopranistin Anja Silja, die ihr Bayreuth-Debüt 1960 als Senta im „Fliegenden Holländer“ hatte, der Theaterwissenschaftler Oswald Georg Bauer, der langjährige Pressechef der Bayreuther Festspiele, der „Die Geschichte der Bayreuther Festspiele“ geschrieben und in diesem Jahr den Leipziger Richard-Wagner-Preis erhalten hat, und Stephan Mösch, Professor an der Musikhochschule Karlsruhe und fast 20 Jahre lang verantwortlicher Redakteur der Fachzeitschrift „Opernwelt“.

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