Neue Idee für das Vaihinger Schloss

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Pläne für Verkauf sind vom Tisch

Vaihingen/Enz (md). Ob Vaihingen einen neuen Schlossherrn bekommt, ist nach wie vor unklar. Immerhin konkretisiert das Land als Besitzer des Vaihinger Wahrzeichens nun seine Vorstellungen von einer künftigen Nutzung. Das zuständige Finanzministerium will einen Pächter für einen Hotel- und Gaststättenbetrieb suchen.

Eine Ministeriumssprecherin erklärt auf Anfrage unserer Zeitung, warum die Immobilie nun doch nicht wie zunächst geplant verkauft, sondern verpachtet werden soll: „Das Land versucht, wann immer möglich, Kulturliegenschaften zu halten und zu öffnen, wenn passende Konzepte es ermöglichen. Deshalb ist dieser Weg besser als ein Verkauf. Wir wollen jetzt untersuchen, wie sich das umsetzen lässt, und prüfen gerade eine entsprechende Ausschreibung für einen Hotel- und Gaststättenbetrieb. Das ganze Schloss soll dabei auf Erbpachtbasis angeboten werden.“ Das Schloss als außergewöhnliche Kulturliegenschaft für Menschen nachhaltig zu öffnen und erlebbar zu machen, sei für das Land ein wichtiges Ziel. Wenn dabei zugleich der Landeshaushalt mit Hilfe eines Betreibers entlastet werden könne, profitierten alle Seiten. „Es gibt Impulse aus der Gastronomie, dass dieser Weg für Kaltenstein funktionieren könnte“, so die Sprecherin. Seit Anfang 2014 steht das Schloss leer, dessen Nettogrundfläche etwa 3500 Quadratmeter umfasst; das Grundstück ist rund 7200 Quadratmeter groß.

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