Neue Galerie stößt auf großes Interesse

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Illingen. Auch in Vertretung ihrer Brüder Reinhard und Marcel hatten Wolfgang Hager und seine Schwester Margret, verheiratete Schmid, zu einer Vernissage in die Mozartstraße 25 eingeladen. Und viele kamen. Etwas mehr als 100 Besucher erwiesen dem Maler und Bildhauer ihre Wertschätzung. Über die hätte sich der Senior auch gefreut, sogar ganz besonders, denn es war genau der Tag seines 91. Geburtstages. Ein Duo mit Flöte und Geige, Rolf Bissinger, ein Jugendfreund der Geschwister, und dessen Frau Susanne Callenberg-Bissinger, Ensemblemitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, umrahmten die Vernissage musikalisch.

Sohn Wolfgang Hager mit Ehefrau Sylvia und Tochter Margret Schmid (v.re.) in der „musealen Ecke“ mit den persönlichen Erinnerungen.

Sohn Wolfgang Hager mit Ehefrau Sylvia und Tochter Margret Schmid (v.re.) in der „musealen Ecke“ mit den persönlichen Erinnerungen.

In Vertretung von Bürgermeister Harald Eiberger sprach Winfried Scheuermann ein Grußwort. „Ich könnte Anekdoten von Erlebnissen mit Wilhelm Hager erzählen, so lange wollen Sie gar nicht hierbleiben“, sagte er. Als langjähriger Landtagsabgeordneter habe er einmal eine Botschaft an den damaligen Ministerpräsidenten Oettinger ausrichten sollen, mit dessen Vertriebenenpolitik Hager gar nicht einverstanden war. „Der kümmert sich viel zu wenig“, war seine Meinung. Hager, 1921 in Karlsbad geboren, teilte das Schicksal vieler Heimatvertriebener.

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