Neue App soll Hilfe leisten

Archiv

Telefonseelsorge Nordschwarzwald wirbt vorab für den „Krisen-Kompass“

Pforzheim (pm). Durchschnittlich nehmen sich in Deutschland jährlich 600 junge Menschen unter 25 Jahren das Leben; nach dem Verkehrstod sei dies die zweithäufigste Todesursache, heißt es in einer Mitteilung der Telefonseelsorge Nordschwarzwald, die auf eine neue App verweist, die in dieser Woche zum Welttag der Suizidprävention vorgestellt wurde. Der „Krisen-Kompass“ sei gedacht für Menschen mit Suizidgedanken, für solche, die jemanden mit Suizidabsichten kennen, und für Betroffene, die in ihrem Umfeld jemanden durch Suizid verloren haben.

Die App sei bewusst einfach und übersichtlich gestaltet, heißt es in der Mitteilung. Sie sei als Unterstützung gedacht, wenn man sich nicht traue oder sich schäme, über ein Problem zu reden, wenn sich jemand hilflos oder sprachlos fühle oder für solche Fälle, wenn gerade die Leitungen der Krisenhilfen besetzt seien. Unter www.krisen-kompass.app/prototyp könnten sich Interessenten einen Eindruck von den Leistungsmerkmalen der App verschaffen, die bis Ende des Jahres fertiggestellt sein und in den App-Stores zur Verfügung stehen solle.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen