Neue Antworten auf die Gretchen-Frage

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Dreitägige Veranstaltung beleuchtet in Knittlingen die berühmte Figur aus Goethes Faust und ähnliche Frauenschicksale

Mit einer Theateraufführung wird am Freitag, 5. Juni, in Knittlingen ein dreitägiges Spektakel eröffnet, das der literarischen Figur des „Gretchen“ gewidmet ist, aber auch historisch belegte Frauenschicksale beleuchtet.

Mit einer Theateraufführung werden am kommenden Freitag die Gretchen-Tage eröffnet.

Mit einer Theateraufführung werden am kommenden Freitag die Gretchen-Tage eröffnet. Foto: privat

Knittlingen (pm/cb). Faust ist in Knittlingen, der Geburtsstadt des realen Alchemisten und Magiers, an allen Ecken und Enden präsent. Doch zum literarischen Faust gehört auch das Gretchen. Die Figur der unschuldig ins Verderben gezogenen Frau rücken die Verantwortlichen von Faust-Museum und -Archiv nun drei Tage lang in den Mittelpunkt des Interesses. Das artEnsemble Theater Bochum markiert nach einer kurzen Einführung, die am Freitag, 5. Juni, um 19 Uhr im Faust-Museum stattfindet, den Auftakt der Knittlinger „Gretchen-Tage“. Gezeigt wird von 20 Uhr an im Steinhaus das Stück „Fall Gretchen – Gretchens Fall“. Ausgehend von Goethes Konzipierung des Gretchens bezieht sich diese eigens für die Knittlinger Veranstaltung geschaffene Theater-Inszenierung auch auf den historischen Fall der Kindsmörderin Susanna Margaretha Brandt aus Frankfurt – Goethes reale Vorlage für sein „Gretchen“.

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