Nervenkrimi endet unglücklich

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Degenfechterin Karina Mantai steigert sich im Verlauf des Turniers und überzeugt beim A-Jugend-Weltcup in Grenoble

WM-Atmosphäre herrschte am Wochenende beim A-Jugend-Weltcup der Degenfechterinnen in Grenoble. Die Illingerin Karina Mantai, die für den TSF Ditzingen startet, zeigte bei ihrem ersten Auslandsstart eine überzeugende Leistung, gutes Taktikgefühl und Nervenstärke. Nach einer äußerst unglücklichen Niederlage in der K.-o.-Runde landete sie auf Rang 32 von 174 Fechterinnen aus 15 Nationen.

Die Formkurve von Karina Mantai zeigt steil nach oben. Foto: Pressefoto Baumann /Keppler

Die Formkurve von Karina Mantai zeigt steil nach oben. Foto: Pressefoto Baumann /Keppler

Grenoble/Illingen. Mit ihrem Auftritt in der Olympiastadt hat die junge Fechterin ihren Aufwärtstrend der vergangenen Monate mehr als bestätigt – auch wenn sie ihren Trainer und ihre Fans in der Vor- und Zwischenrunde auf die Folter gespannt hat. „Ich habe ganz schön geschwitzt“, gesteht ihr Vater Uwe Mantai. Denn in den beiden Ausscheidungsrunden tat sich die Illingerin schwer. Aber mit drei Siegen und drei Niederlagen in der Vor- und ebenfalls drei Siegen und drei Niederlagen in der Zwischenrunde rutschte sie doch noch ins Feld der 128er-K.-o.-Runde. „Sie war in den beiden Ausscheidungsrunden anfangs nervös, aber immer wenn es darauf ankam, hat sie ihre taktische Marschroute eingehalten und gewonnen“, lobt ihr Trainer Igor Borrmann die Nervenstärke und taktische Disziplin seines Schützlings in der Vor- und Zwischenrunde.

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