Naturschützer fühlen sich machtlos

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Maulbronn-Zaisersweiher (pm). Bei einer Arbeitstagung in Zaisersweiher haben die Naturschutzwarte des Stromberggaus West im Schwäbischen Albvereins den mangelnden Einfluss beklagt. „Sehr oft sind wir auf der Verliererseite, wenn es um den Natur- und Umweltschutz geht“, stellte Gaunaturschutzwart Hermann Gommel aus Lomersheim fest. Von der neuen Landesregierung sei man tief enttäuscht. „Wir hatten gehofft, dass zumindest der Flächenverbrauch im Ländle weniger wird. Aber genau das Gegenteil ist der Fall.“

Als einen weiteren Rückschlag empfindet der Albverein die Abholzung des Hakenwalds in Illingen für eine Firmenerweiterung (unsere Zeitung hat berichtet). Gaupressewart Helmut Mager aus Vaihingen berichtete von den erfolglosen Bemühungen, den Eingriff zu verhindern. Im Gegenzug seien vielfältige Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen, und er werde genau beobachten, so Mager, ob und wie sie realisiert würden.

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