Naturpark und Touristiker wollen eigenes Wegenetz
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Albverein berichtet von Schilderwald – Kritik am Flächenfraß
Güglingen/Enzkreis (pm). Die im Stromberggau zusammengeschlossenen Ortsgruppen des Albvereins klagen über rückläufige Mitgliederzahlen und Probleme bei der Jugendarbeit. Zahlen und Fakten nannte der Gauobmann Dieter Auracher bei der Gauvertreterversammlung in Güglingen. Die 33 Ortsgruppen des Albvereins zählen insgesamt 5000 Mitglieder. „Wir müssen unbedingt im Bereich der Jugendarbeit und auf dem Feld ,Junge Familie‘ etwas tun“, forderte Auracher, der bei seinen Ausführungen zur Jugendarbeit darauf hinwies, dass es vor 25 Jahren noch 17 Jugendgruppen im Stromberggau gab. Mittlerweile seien es nur noch drei: Freiberg, Gemmrigheim und Tamm. Mit diesem Phänomen sei die Albvereinsjugend aber nicht alleine. Auch zahlreiche andere Jugendgruppen hätten Probleme in der Jugendarbeit. „Die Schüler haben einfach durch die Schulreformen heute weniger Zeit für die Vereine“, weiß Gaupressewart Helmut Mager (Vaihingen), der in Bissingen zehn Jahre eine Schülergruppe leitete.
Es gab aber auch zahlreiche positive Ereignisse und Sachverhalte, über die der Albvereinsfunktionär berichten konnte. So erfreuen sich die Sonnwendfeiern – unter anderem in Mühlacker und Knittlingen – nach wie vor großer Beliebtheit. Die Sonnwendfeier, die 58 Jahre in Ensingen stattgefunden hat, fiel allerdings letztes Jahr aus. Gründe waren Personalmangel, zu großer Aufwand und oft launisches Wetter. Allerdings wollten eventuell die Feuerwehr Ensingen und die „Jungen Wengerter“ die Sonnwendfeier künftig organisieren. Für den vereinseigenen Eselsturm bei Ensingen wurde außerdem ein neuer Pächter gefunden, der am Wochenende bewirtet.
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